Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

mitten im Sommer das Thema „Freiheit“ – passt das nun von wegen der Leichtigkeit der warmen Jahreszeit, oder ist das eigentlich ein zu komplexes Thema? Und was mögen Sie als Leserinnen und Leser wohl dabei denken? Vielleicht an Martin Luther und seine Worte vom freien Christenmenschen? Oder an den Urlaub in den Bergen? Vielleicht denken Sie auch an Ihre persönliche Sehnsucht nach Freiheit? Lassen Sie sich doch von unseren Überlegungen einfach mitnehmen, um der Freiheit auf die Spur zu kommen.

Der Zwischenruf greift diesmal ein „heißes Eisen“ auf, nämlich die Frage nach dem Zölibat in der römisch-katholischen Kirche. Gedanken dazu aus lutherischer Perspektive kommen von Juliane Moghimi, in Vertretung für Jochen Roth, der erkrankt ist. Der „Zwischenruf“ will und kann immer nur ein Anstoß für Ihr eigenes Nachdenken sein, keine erschöpfende Bearbeitung eines Sachverhaltes, und genau dieses Nachdenken muten wir unseren Lesern zu.

Zeichen des Nachdenkens sind auch einige Leserbriefe, die uns erreicht haben. Ich weise dazu noch einmal auf die Regeln in LuKi hin:
1. Leserbriefe bitte zu Beiträgen der LuKi, nicht zu allen denkbaren kirchlichen Themen.
2. Keine Leserbriefdebatten, das heißt, jeder soll zu einer Sache nur einmal reagieren.

Denn wir benötigen Platz für die Berichterstattung über die Kirchensynode im Mai. Für diejenigen, die daran teilgenommen haben oder alles in den digitalen Medien verfolgt haben, mag das schon „ganz weit weg sein“. Alle, für die das nicht gilt, sollen aber auch die Chance haben, teilzuhaben.

Und einmal mehr wird Ihnen auffallen, dass die LuKi auch das offizielle Amtsblatt unserer Kirche ist. Die Veröffentlichung von Beschlüssen und Wahlergebnissen ist dazu für das Inkrafttreten derselben wichtig.

Ich wünsche Ihnen viel Bereicherung beim Lesen!

Andrea Grünhagen