Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Gruenhagen Andrea 200px„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt …“ An guten Tagen singt oder pfeift sich dieser alte Schlager so leicht. Ich frage mich, wie es jemandem gehen mag, der jetzt denkt: „Ich habe aber gar keine Freunde!“ Vielleicht ist auch gerade jemand von falschen Freunden ausgenutzt worden oder von echten Freunden verletzt. Man kann sowohl an seinen Freunden wie auch um seiner Freunde willen leiden. Und doch bleibt es wahr, dass gute Freunde eine Gabe Gottes sind, wie ja schon Martin Luther im Kleinen Katechismus schreibt. Vielleicht mögen Sie sich ja durch diese LuKi-Ausgabe ganz konkret dazu ermuntern lassen, für alle diejenigen zu beten, das heißt, für sie zu danken und für sie und ihre Anliegen zu bitten, mit denen sie freundschaftlich verbunden sind. Auch die Bibel kennt sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft. Wie reich die Aussagen der Heiligen Schrift zu unserem Thema sind, hat mich überrascht. Nicht zu kurz kommen sollen in dieser Ausgabe sowohl Erwägungen zu der Frage, was eigentlich ganz allgemein gesellschaftlich und auch im christlichen Kontext bei Freundschaften eine Rolle spielt. Und nicht zuletzt, was es eigentlich bedeutet, Gott als „Freund“ zu bezeichnen. Es ist also ein vielschichtiges Thema, das wir uns ausgesucht haben. Und alles in allem doch gar nicht so einfach zu bearbeiten.

Vielleicht haben Sie auch schon unsere neu gestaltete Homepage www.lutherischekirche.de entdeckt. Dort gibt es den „LuKi-Blog“, auf dem ich regelmäßig Beiträge rund um unsere Kirchenzeitung veröffentliche. In einem davon schildere ich zum Beispiel, wie schwierig die Titelfindung dieses Mal war. Schauen Sie doch mal auf diese Homepage. Auch für Bestellungen von digitalen Einzelausgaben oder für das Abschließen von Abonnements für die Druckausgabe gibt es dort Möglichkeiten.

Darüber hinaus bietet diese Ausgabe wieder einen bunten Strauß von Themen und Berichten. Besonders für alles, mit dem Sie sich dabei beteiligen, möchte ich mich einmal herzlich bedanken. Besonders für die Rubrik „Mein Ort des Glaubens“ würde ich mich sehr über Texte von Ihnen freuen.

Es grüßt Sie alle herzlich
Ihre Andrea Grünhagen

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