Editorial


Andrea GrünhagenLiebe Leserinnen und Leser,

haben Sie sich gefragt, wie auf der Titelseite dieser Ausgabe Bild und Text zusammenpassen? Wir wollten nicht einfach nur ein schönes Winterbild auswählen, sondern es gibt tatsächlich einen Zusammenhang. Das Thema, nämlich die lutherischen Bekenntnisschriften, hört sich zunächst eigentlich ziemlich trocken an, nach einer informativen Abhandlung. Das darf auch sein und steht einer „Bekenntniskirche“ durchaus gut an. Aber wir möchten noch mehr zum Ausdruck bringen: Die Lehre unserer Kirche, also die Bekenntnisse der lutherischen Kirche sind wie ein Haus, in dem wir wohnen sollen. Wir dürfen in diesem „Lehrgebäude“ buchstäblich zu Hause sein.

Wenn man zu Hause ist, findet man auch nachts im Halbschlaf den Lichtschalter. Man ist vertraut mit dem, was einen umgibt. Ein solches Haus bietet Schutz, und man verbringt dort gerne seine Zeit. Ein lebendiges Zuhause strahlt Freude und Geborgenheit aus. Es ist aber auch im wahrsten Sinne des Wortes eine Immobilie. Es bewegt sich nicht und steht nicht heute hier und morgen dort. So ist es auch mit dem Glauben der Kirche, er ist verbindlich und lebendig zugleich.

Verstehen Sie unsere Ausführungen also bitte als Einladung, das Haus der Bekenntnisschriften zu entdecken und darin heimisch zu werden. Anregungen, wie das geht, bieten wir.

Unter der Rubrik „Gesellschaft“ finden Sie in der Regel Artikel, die sich allgemeinen, politischen oder gerade interessanten Themen widmen. Nicht immer haben sie etwas mit dem Thema des Heftes zu tun, so ist es auch in diesem Monat. Doch lesen Sie selbst …

Ausdrücklich möchte ich auch an dieser Stelle allen Autoren danken, die uns bei der Andacht und mit ihren Gedanken zu einem Bibelwort, das ihnen in ihrem Leben wichtig geworden ist, bereichern. Neu ist die Rubrik „Weltluthertum“.

Wir starten in diesem Jahr eine Reihe von Selbstvorstellungen einiger unserer Schwesterkirchen. Schwesterkirche bedeutet, dass zwischen uns uneingeschränkte Kirchengemeinschaft im Sinne von Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft besteht. Den Auftakt macht unsere finnische Schwesterkirche. Über den auch im Artikel erwähnten Gerichtsprozess gegen Bischof Pohjola und die Parlamentsabgeordnete Raisinen haben Sie vielleicht auch in anderen Medien schon etwas gehört.

Für das nun angefangene Jahr 2026 wünsche ich Ihnen im Namen der ganzen Redaktion gesegnete und friedliche Zeiten!

Herzliche Grüße
Ihre Andrea Grünhagen


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